Flocke und Schnurri – Verhextes Halloween *** NEUERSCHEINUNG *** ~~~ #Kinderbuch #Buchserie #Freundschaft #Moral #Magie #Zauberei #Halloween

#Kinderbuch #Buchserie #Freundschaft #Moral #Magie #Zauberei #Halloween #Neuerscheinung

Liebe Leserin, lieber Leser,

wir freuen uns, euch mitteilen zu können, dass die neue überarbeitete Version vom zweiten Band von der Kinderbuchserie „Flocke und Schnurri“ nun als E-Book verfügbar ist. Der Titel heißt „Flocke und Schnurri – Verhextes Halloween“. Das Buch beinhaltet wunderschöne Bilder von unserem Stammzeichner Carsten Mell, der unsere Halloween-Geschichte mit seinen Bildern noch mehr zum Leben erweckt hat. Vielen herzlichen Dank noch mal für Ihre Mühe, Herr Mell!

Auf unserer Facebook-Autorenseite werden wir das erste Bild posten, da man bei der Leseprobe auf Amazon leider kein Bild sehen kann, da es erst später zu sehen ist. So könnt ihr euch im wahrsten Sinne des Wortes ein Bild von Herrn Mells Künsten machen. 🙂

 

Das E-Book könnt ihr bei Interesse hier kaufen:

https://www.amazon.de/Flocke-Schnurri-Verhextes-Lady-Grimoire-ebook/dp/B01LWPODLS/ref=sr_1_1_twi_kin_1?ie=UTF8&qid=1475168953&sr=8-1&keywords=flocke+und+schnurri+verhextes+halloween

Klappentext:

Endlich haben die Zauberkatzen die böse Hexe Morbia besiegt und es herrscht eine ausgelassene Stimmung im Zauberkatzendorf Luna. Als unverhofft die gute Hexe Gwendolyn im Dorf auftaucht, ahnt niemand, dass sie in Wahrheit Morbia ist, die sich wieder einen hinterlistigen Plan ausgedacht hat, um den mächtigen Mondkristall in ihren Besitz zu bringen. Wird es ihr diesmal gelingen? Eine wahre Hexenjagd beginnt …

 

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Die Taschenbuchversion zum aktuellen E-Book wird noch im Oktober erscheinen. Wichtig: Die gebundene Ausgabe hat mit unserem aktuellen E-Book nichts zu tun, da wir nicht mehr bei dem Verlag sind. Wir bringen unsere Kinderbuchserie als neue Versionen heraus.

Die Texte werden noch mal komplett sorgfältig überarbeitet, durch unsere Lektorin professionell lektoriert und jeder Band wird zauberhafte Bilder enthalten.

Hiermit möchten wir uns auch ganz herzlich bei unserer Lektorin Frau Nele Al-Osman bedanken, die sich immer sehr viel Mühe gibt! Wie ihr ja wisst, veröffentlichen wir niemals unlektorierte Texte. Ein professionelles Lektorat ist uns sehr wichtig, damit ihr, liebe Leser, mit unseren Texten zufrieden seid und viel Lesespaß habt!

Nun wünschen wir euch viel Spaß beim Lesen!

Liebe Grüße, bleibt gesund!

Euer

Ago und Torsten


 

Leseprobe zu „Flocke und Schnurri – Verhextes Halloween“:

Schnurri ist verliebt

Aufrecht und stolz lief Schnurri durch das Zauberkatzendorf Luna. Sein geflickter blauer Zauberumhang, von goldenen Monden und Sternen übersät, wehte leicht im Herbstwind. Auf dem Kopf trug er seinen spitzen Zauberhut, der ihm etwas zu groß war, sodass er ihm manchmal über die Augen rutschte. Er musste ihn häufig wieder nach oben schieben, um überhaupt etwas sehen zu können. Aber das ärgerte ihn nicht im Geringsten, denn er war wirklich sehr stolz auf seine magische Trophäe. Den Zauberhut hatte er sich ehrenvoll verdient, als er vor fünf Wochen die böse Hexe Morbia überlistet hatte. Doch ohne die tierische Unterstützung durch seinen Freund Flocke und die eifrigen Kochmäuse hätte er seinen Plan niemals in die Tat umsetzen können.
Während Schnurri fröhlich die Einkaufsstraße entlangtapste, genoss er die dankbaren Blicke, die ihm die Vierbeiner zuwarfen, denen er begegnete. Viele von den Zauberkatzen liefen ebenfalls auf ihren Hinterbeinen, um ihm nachzueifern, denn durch seine Heldentat war er für sie zum Vorbild geworden. Sich auf zwei Beinen fortzubewegen, gefiel Schnurri sehr und er wollte es keine Sekunde mehr missen.
Links und rechts säumten prächtige Bäume die Straße. Auf einigen von ihnen waren Baumhäuser gebaut worden, die miteinander durch Holzbrücken verbunden waren, sodass sich die Zauberkatzen gegenseitig besuchen konnten. Von manchen Veranden hingen lange, verknotete Seile, an denen die Dorfbewohner ihr akrobatisches Geschick beweisen konnten, und an dem ein oder anderen Ast war eine Schaukel befestigt, die sehr gerne von den jungen, flauschigen Katzen genutzt wurde.
Schnurri blieb vor einer Feinbäckerei stehen, die den vielversprechenden Namen „Zum Schneckenhörnchen“ trug. Er tat so, als würde er das Schaufenster betrachten, das mit einigen leckeren Sahnetorten und Schokoladenkuchen liebevoll dekoriert war. In Wahrheit aber blickte er zur Verkaufstheke hinüber, um sich zu vergewissern, dass Mona wieder ihrer Mutter aushalf. Mona stand kurz vor ihrer ersten schriftlichen Zauberprüfung. Nachdem Schnurri ein vollwertiger Zauberkater geworden war, hatte sie ihn um Hilfe beim Lernen für die Prüfung gebeten. Und schon beim ersten Anblick hatte Schnurri sich in sie verliebt. Er freute sich sehr, dass sie auch heute in der Konditorei arbeitete. Doch bevor er den Laden betreten und sie begrüßen wollte, hatte er noch etwas Wichtiges zu erledigen. Er ging zur Straßenmitte und bog dann nach rechts in einen kleinen Weg ein, der zu einem wunderschönen Park an einem See führte. In dem großen Gewässer schwammen viele verschiedene Fische. Jedem Einwohner des Dorfes war es gestattet, sich nach Belieben Fische herauszuangeln und sich damit den Katzenbauch vollzuschlagen. Das ging ganz leicht. Die hungrige Zauberkatze musste nur an einer Stelle am Rand des Sees mit ihren Pfoten plätschernde Bewegungen machen und es dauerte nicht lange, bis die ersten Fische neugierig heranschwammen. Am beliebtesten waren die Lachse, denn sie schmeckten den Katzen einfach besonders gut.
Als Schnurri auf den See zuging, begrüßten ihn einige Kätzchen, die auf der saftig grünen Wiese herumtollten. Da stolperte eines von ihnen über seinen eigenen Schwanz, fiel hin und begann zu weinen. Schnurri eilte sofort zu ihm, um ihm aufzuhelfen. Seine Spielkameraden hatten zwar mitbekommen, dass ihr tollpatschiger Freund gestürzt war, aber sie spielten trotzdem ohne ihn weiter. Wenn sie nicht so weit weg gewesen wären, hätte Schnurri ihnen gehörig die Meinung gesagt, denn Freunde sollten normalerweise in allen Situationen füreinander da sein.
„Hast du dich verletzt?“, fragte Schnurri besorgt und half dem gestürzten Kätzchen auf die Pfoten.
Das Katzenkind hörte schlagartig auf zu weinen und wischte sich die Tränen aus den Augenwinkeln. Mit großen Kulleraugen blickte es den Zauberkater an. „Nein, ich habe mich nicht verletzt“, sagte das Kätzchen schniefend. „Ich habe mich nur erschrocken, als ich über meinen Schwanz gestolpert bin. Leider passiert mir das andauernd. Ich habe langsam das Gefühl, dass mein Schwanz mich ärgern will. Danke, dass du mir geholfen hast!“
Schnurri schmunzelte. „Mach dir nichts draus. Als ich so ein kleines Wollknäuel war wie du, ging es mir genauso. Mit der Zeit wirst du lernen, wie du ihn unter Kontrolle bringen kannst.“
Das Katzenkind lächelte. „Das werde ich bestimmt lernen“, sagte es. „Darf ich dich was fragen?“
Der Zauberkater nickte freundlich.
„Ist es wirklich wahr, dass du unser Dorf vor der Hexe gerettet hast? Meine Mama hat mir nämlich davon erzählt.“
„Ja, das stimmt“, erwiderte Schnurri. Er ging aber nicht näher darauf ein, weil er nicht gerne mit seinen Taten prahlte. Für ihn war das Ganze eher eine Wiedergutmachung, da es ja seine Schuld gewesen war, dass die Schutzkuppel um das Dorf zusammengebrochen war und die Hexe sich den Mondkristall überhaupt unter den Nagel hatte reißen können.
Plötzlich kam die Mutter des Kleinen auf sie zugeeilt, hob ihren Sohn behutsam mit beiden Pfoten hoch und hielt ihn vor sich in die Höhe. Mit all ihrer Mutterliebe blickte sie ihn an und sagte freundlich, aber im belehrenden Ton: „Flo, wie oft habe ich dir gesagt, dass du nicht mit Fremden reden sollst?!“
„Aber Mama, das ist doch Schnurri, der uns alle gerettet hat. Du hast mir doch von ihm erzählt. Er war so lieb und hat mir auf die Pfoten geholfen. Ich bin wieder einmal über meinen Schwanz gestolpert.“
Die Katzenmutter sah zu Schnurri hinüber, der leicht verlegen wegschaute. „Oh, das tut mir leid, ich habe dich gar nicht erkannt. Und ich schäme mich etwas dafür, dass ich Flos Sturz nicht selbst gesehen habe. Normalerweise achte ich gut auf ihn, aber ich war so in das Gespräch mit meiner Freundin vertieft. Sie hat mir gerade von einem neuen Rezept für Ingwerkekse erzählt. Auf jeden Fall danke ich dir, dass du Flo geholfen hast.“
„Das war doch nicht der Rede wert!“, antwortete Schnurri bescheiden.
„Nun müssen wir aber nach Hause“, sagte die Mutter zu ihrem Katzenkind, „ich will unbedingt das Rezept für die Kekse ausprobieren.“
„Mmmm, das hört sich lecker an“, sagte Flo. „Darf ich zuschauen?“
Seine Mutter schmunzelte. „Natürlich darfst du das, und wenn du artig bist, lasse ich dich vielleicht sogar vom Keksteig naschen.“
„Oh ja, das wäre toll.“
Dann packte sie ihren Sohn liebevoll über ihre rechte Schulter, drehte sich um und ging den Weg zurück, der zur Einkaufsstraße führte. Der kleine Flo winkte Schnurri noch einmal mit seiner rechten Pfote zu und der Zauberkater winkte zurück. Anschließend machte sich Schnurri wieder auf in Richtung See. Als er am Ufer ankam, watete er bis zu den Knien ins Wasser, beugte sich nach vorne und tauchte seine Vorderpfoten hinein. Langsam bewegte er seine rechte Pfote hin und her und schon bald kamen die ersten Fische angeschwommen. Der schlaue Kater wartete, bis ein wunderschönes Prachtexemplar eines Lachses in Reichweite kam, und packte dann blitzschnell zu. Hurtig verließ er das Wasser, bevor der Fisch seinen Krallen entgleiten und wieder zurück in den See springen konnte.
Schnurri selbst hatte gar keinen Hunger. Er wollte seinen Fang aber seiner Freundin Mona schenken, denn er wusste, dass Lachse ihre Leibspeise waren. Die ganzen letzten Tage hatte er sich Gedanken darüber gemacht, mit welchem Geschenk er ihr Herz erobern könnte. Die Idee, ihr eine Kette aus Gänseblümchen zu basteln, war zum Scheitern verurteilt, da er einfach nicht gut flechten konnte. So hatte er sich schließlich für das Fischgeschenk entschieden, denn das Angeln war seine Stärke.
Als er zum Bäckerladen zurückkehrte, atmete er erst einmal tief durch, bevor er eintrat. Schnurri versteckte den frischen Fisch hinter seinem Rücken, damit ihn Mona nicht gleich sehen konnte. Schließlich sollte er eine Überraschung für sie sein. Mona hielt gerade ein Backblech in ihren Pfoten, auf dem sich frische Croissants befanden. Damit sie keine Brandblasen bekam, trug sie Kochpfotenschuhe. Sie schüttete das Gebäck in einen Korb auf dem Tresen. Dabei achtete sie besonders darauf, dass keine Croissants auf den Boden fielen, da sie sie sonst hätte wegwerfen müssen. Und das tat sie ungern, da es viele Tiere auf der Welt gab, die Hunger litten. Schnurri schätzte ihre Fürsorglichkeit sehr.
Als Mona Schnurri entdeckte, sagte sie: „Hi, Schnurri! Hast du Lust auf frische Croissants? Sie kommen direkt aus dem Backofen.“ Während sie Schnurri freundlich anblickte und auf seine Antwort wartete, stellte sie das leere Backblech ab und zog ihre Kochpfotenschuhe aus. Die spiralförmigen weißen Ohrringe, die sie an ihren spitzen Ohren trug, klimperten bei jeder Bewegung. Schnurri war wieder einmal von Monas Anblick gefesselt und verlor sich beinahe in den Tiefen ihrer grünen Augen, die einen wunderbaren Kontrast zu ihrem roten Fell bildeten.
„Schnurri?“
Der Zauberkater zuckte kurz zusammen, als Mona seinen Namen aussprach. Er blinzelte ein paarmal und erwiderte verlegen: „Tut mir leid, ich war kurz abwesend.“ Dass sie der Grund dafür gewesen war, erwähnte er natürlich nicht.
„Was möchtest du denn kaufen?“, fragte Mona im freundlichen Ton.
„Ich möchte nichts kaufen, vielmehr will ich dir etwas schenken.“
„Ein Geschenk? Für mich?“, fragte Mona geschmeichelt. „Du brauchst mir doch nichts zu schenken.“ Mona klimperte herzallerliebst mit ihren langen Wimpern.
„Wirklich nicht? Auch wenn es deine Leibspeise ist?“ Bei diesen Worten präsentierte er Mona seinen Fang und setzte sein schönstes Lächeln auf. Vor lauter Aufregung begann sein Schwanz unkontrolliert zu zucken. Im nächsten Moment setzte ein leichtes blaues Leuchten an seiner Schwanzspitze ein, da er gerade im Begriff war, Magie einzusetzen. Der Lachs segelte beinahe majestätisch durch die Luft und blieb direkt vor der Nasenspitze der sprachlosen Mona stehen. Gegenstände schweben zu lassen, war die dritte Zauberprüfung, die Schnurri vor fünf Wochen mit Bravour gemeistert hatte, als er in Gwendolyns Schloss Fackeln durch seine Magie bewegt hatte. Mona war auf so ein Geschenk nicht vorbereitet. Sie putzte sich vor lauter Verlegenheit mit ihren Pfoten das kleine Näschen, das etwas kleiner ausfiel als bei Gleichaltrigen, doch dies war ein weiteres Merkmal, das Schnurri so einzigartig an ihr fand. Es war beinahe so, als würde ihr Magen die Steuerung ihrer Pfoten übernehmen, denn diese griffen blitzschnell nach dem schwebenden Fisch und holten ihn herunter auf den Verkaufstresen. Sie konnte ihre Gier kaum zügeln, als sie ihre spitzen Zähne in der Beute vergrub. Nach ein paar kräftigen Bissen schaute sie Schnurri glücklich an und sagte genießerisch: „Mmmm, der Fisch ist einfach köstlich! Danke! Der kommt wirklich wie gerufen. Ich wäre schon längst selbst zum See gegangen und hätte mir mein Mittagessen gefangen, wenn ich nicht auf meine Mutter warten müsste. Sie ist vom Markt noch nicht zurückgekehrt.“
Insgeheim war Schnurri froh, dass Monas Mutter vom Einkaufen noch nicht wiedergekommen war, denn sonst hätte seine Angebetete sein Geschenk wahrscheinlich gar nicht angenommen.
„Was wirst du jetzt noch machen?“, fragte Mona schmatzend und spuckte eine Gräte auf einen Teller, den sie zuvor neben den Fisch gestellt hatte.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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