Infos zum Hörbuch „Flocke und Schnurri“/ Lustige Szene vom vierten Flocke-und-Schnurri-Abenteuer

#Hörbuch #Kinderbuch #Moral #Tiere #Drachen #Buchserie

Hallo, ihr Lieben,

ich hoffe, es geht euch gut!

Ein paar Infos zum Hörbuch „Flocke und Schnurri“:
Mitte Oktober etwa erhalte ich die Dateien zum Probehören, da Berthold, dem das Tonstudio gehört, erst noch mit einer anderen Arbeit beschäftigt ist. Danach ist dann „Flocke und Schnurri“ dran. Vielleicht kommt das Hörbuch noch diesen Monat raus, sonst wird es November. Ich werde euch auf jeden Fall Bescheid sagen. Ich freue mich schon sehr darauf und kann es kaum erwarten. 

Mit dem Schreiben von dem vierten Abenteuer (Flocke und Schnurri: Die Suche nach dem Goldenen Drachenei) komme ich super voran. Es bereitet mir sehr viel Freude. Bis zum 16.10.2017 habe ich noch Zeit, dann geht der Text ins Lektorat. Sobald ich den lektorierten Text und die zehn farbigen Bilder von meinem Stammzeichner erhalte, werde ich das E-Book erstellen und veröffentlichen. Wahrscheinlich wird das vierte Abenteuer auch im November 2017 veröffentlicht. Es wird nicht mehr lange dauern.

Anbei eine lustige Szene (natürlich noch unlektoriert) vom vierten Flocke-und-Schnurri-Abenteuer, viel Spaß beim Lesen:

… Die Gruppe ging den Schabernackweg weiter. Sie schmunzelten, als sie ein Schild am Wegrand sahen, auf dem stand: „Stopp, wer keinen Spaß versteht!֧“ Die Stange und auch ein Teil des Schildes waren mit Pflanzen überwuchert.
Einige Schritte später, als sie das Schild hinter sich gelassen hatten, taumelten sie plötzlich nach hinten und fielen zu Boden. Als sich sich fragend nach hinten drehten, stellten sie mit Erschrecken fest, dass ihre Schwänze um den Stamm eines Ahornbaumes verknotet waren, der in der Nähe wuchs. Sogar die wunderschönen Schwanzfedern von Zodiac, der Chimäre, waren mit den Drachenschwänzen verknotet worden.
Die steinerne Mauer wurde um den Baum herum errichtet, offensichtlich deswegen, um der Natur Respekt zu erweisen und den Baum nicht fällen zu müssen. Ein leichter warmer Wind ließ die Herbstblätter an den Zweigen rascheln, die vereinzelt majestätisch zu Boden segelten.
„Das waren bestimmt die Kobolde“, war sich Schnurri sicher.
Ein tiefes Kichern bestätigte seine Annahme, doch der Besitzer der Stimme war nirgends zu sehen.
„Kein Wunder, dass Silvana nicht mitfliegen wollte“, sagte Magda. „Und was machen wir jetzt? Das ist ja ein absolutes Kuddelmuddel. Ich weiß nicht mal, wo der Anfang ist.“
„Kuddelmuddel, Kuddelmuddel“, hörten sie den Kobold im Hintergrund lachen. „Ein lustiges Wort. Kuddelmuddel“, wiederholte er lachend.
„Du hast gewonnen“, sagte Rosalie, „entknote bitte unsere Schwänze wieder. Wir haben es sehr eilig.“
Plötzlich erschien von allen unbemerkt ein Kobold hockend und mit baumelnden Beinen auf einem Ast des Baumes. Seine kleinen Füße steckten in schwarzen Schuhen, die wie frisch poliert glänzten. Er trug einen grünen Anzug, der perfekt zu seinem grünen Hut auf seinen roten Haaren passte. Der Kobold pfiff vor sich hin, während er seine Spaß-Opfer dabei beobachtete, wie sie erfolglos versuchten, ihre Schwanzenden zu entwirren.
Nun wurden sie durch das Pfeifgeräusch auf den Übeltäter aufmerksam, ließen von ihrem Vorhaben ab und blickten wütend hinauf.
„Also hatte ich recht“, sagte Schnurri. „Komm bitte runter und befreie uns.“
Der Kobold hörte mit dem Pfeifen auf. „Wieso sollte ich? Ihr befindet euch auf dem Schabernackweg. Das Schild habe ich nicht umsonst aufgestellt. Also versteht ihr auch Spaß, sonst wärt ihr nicht weitergegangen. Auf einem Schabernackweg wird Schabernack getrieben, sonst würde es auch nicht Schabernackweg heißen“, sagte er frech.
„Du hast doch gerade einen Streich gemacht“, sagte Rosalie, „und warst sogar erfolgreich. Du hast gewonnen und hattest deinen Spaß. Also kannst du uns doch wieder weiterziehen lassen. Wir haben es wirklich eilig und müssen die böse Zauberin aufhalten.“
Der Kobold lachte. „Ihr wollt die böse Zauberin besiegen? Kein Wesen hat es jemals geschafft, auf die andere Seite zu gelangen. Diese Lügengeschichte könnt ihr jemand anderem auftischen. Ihr werdet so lange hierbleiben, bis mir die Streiche ausgehen. Und das kann wirklich sehr lange dauern.“ …

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